Informatikingenieur: Hard- und Software aus einer Hand
Die technische Entwicklung lässt Elektronik und Computerprogrammierung immer mehr zusammenwachsen. Der Informatikingenieur ist auf beiden Gebieten zuhause.
Der Informatikingenieur verbindet das Arbeitsgebiet des Informatikers mit dem des Ingenieurs, vor allem des Elektroingenieurs. Mit seinem Wissen aus beiden Disziplinen ist der Informatikingenieur überall dort ein gefragter Mitarbeiter, wo Hard- und Software miteinander in Berührung kommen und gewinnbringend eingesetzt werden sollen.
Während Computer früher fast ausschließlich an Büroarbeitsplätzen und in Laboren standen, ist heute jeder Fernseher, jedes Auto und jedes Mobiltelefon damit ausgestattet - aktuelle Flugzeugmodelle ließen sich ohne Computer kaum in der Luft halten. Der Informatikingenieur wägt ab, welche Funktionen besser von der Software erledigt werden und für welche eher eine Hardware-Lösung entwickelt werden sollte. Diesen Plan kann der Informatikingenieur dann selbst umsetzen oder ein Team von spezialisierten Mitarbeitern koordinieren.
Vielfältige Jobangebote für Informatikingenieure
Die Jobmöglichkeiten für Informatikingenieure sind vielfältig, und die anhaltende Verbreitung von Computern eröffnet immer neue Einsatzgebiete. Häufig erhalten Informatikingenieure Stellenangebote aus den Entwicklungsabteilungen großer Industrieunternehmen. Jobs für Informatikingenieure gibt es jedoch auch bei kleineren Unternehmen und Ingenieurbüros, die sich auf Hard- und Softwareentwicklung spezialisiert haben.
Die Qualifikation für die Arbeit als Informatikingenieur kann über ein Studium der technischen Informatik oder Ingenieursinformatik an einer Universität oder Fachhochschule erworben werden. Darüber hinaus arbeiten auch Absolventen anderer Fächer wie Informatik, Elektrotechnik oder Mechatronik als Informatikingenieure, häufig nach einer Fortbildung oder einem Aufbaustudiengang.
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