Ingenieurnachwuchs: Was beeinflusst die Wahl des Arbeitgebers?

Hochkarätige Studienabgänger sind gefragte Arbeitnehmer, insbesondere der Ingenieur-Nachwuchs. Doch was zählt bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers? Worauf legen die Top-Nachwuchskräfte besonderen Wert? Eine kürzlich durchgeführte Befragung unter Studienabgängern ermittelte die wichtigsten Entscheidungsfaktoren.
Demnach ist für mehr als die Hälfte der Jung-Ingenieure die Arbeit mit interessanten Produkten oder Dienstleistungen der wichtigste Faktor, gefolgt von einer Vertrauen erweckenden Leitung und Mut zu Innovationen. Die seit Jahren als Traumarbeitgeber meist genannten Firmen wie BMW, Siemens, Porsche oder Audi scheinen diese Möglichkeiten zu bieten. Weniger Wert legen die Befragten auf Dinge wie eine dynamische Organisation, Markterfolg oder ausgeprägte Unternehmenskultur.
Auf das künftige persönliche Gebiet bezogen, wird die vielfältige Aufgabenstellung als wichtigstes Entscheidungsmerkmal genannt. Aber auch eine attraktive Vergütung ist den Nachwuchskräften sehr wichtig, ebenso wie eine sichere Anstellung und flexible Arbeitszeiten. Dagegen ist eine rasche Karriereentwicklung nur für 9% der Befragten wesentlich und auch Führungsaufgaben oder internationale Karrieremöglichkeiten reizen die Nachwuchs-Ingenieure wenig.
Die jungen Ingenieure beschreiben sich als verantwortungsbewusst, analytisch und flexibel. Jeder Vierte hat sich nach dem Studienabschluss die Entwicklung neuer Produkte auf die Fahnen geschrieben. Darum ist es für diese Gruppe auch so wichtig, dass der zukünftige Arbeitgeber innovativ ist. Lieblingsbranche der Befragten ist folgerichtig die akademische Forschung, gefolgt von Automobilindustrie und Luft- und Raumfahrt, wo sie sich die Möglichkeit zu kreativer Arbeit erhoffen.
Quelle: Arbeitgeberranking 2006, Universum Communications und VDI-Nachrichten.
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